DIE LEICHE

Auf meinem Fensterbrett liegt ne‘ Leiche,
ganz starr, scho seit wochen,
ich sah sie mit Gekreische,
ich glaub‘ sie hat sich das Genick gebrochen!

Ein Bein verdreht,
die Augen starr zur decke,
der Kopf neben Leichnam gelegt,
die Gedärme in der andren‘ ecke

Ich glaub‘ sie hat sich umgebracht,
auf grausame art und weise,
auch wenn es nicht viel sinn gemacht,
schmerzloser wären gleise!

Nun frag ich mich aus welchem grund
War sie einfach Todeskanidat?
Oder war sie nicht gesund?
Vielleicht wars ja auch ein Attentat!

Doch wer sollte soetwas tun?
Wer hat denn was davon?
Dass sie muss jetzt in frieden ruhn‘
Mysteriös ist das ja schon!

Muss wissen wie’s geschah‘
Ob’s einen Zeugen gibt, der alles sah,
und nach langem Überlegen,
kann ich’s jetzt auch belegen!

Denn plötzlich kam Erkenntnis,
während ich Recherchen betreibe,
löst sich das Geheimnis,
der Mörder war die Fensterscheibe!

Und ich geh‘ hinfort,
voller Trauer und Bitternis,
an nen‘ bestimmten Ort,
und mache ein Begräbnis!

Bei Kälte und bei Regen,
muss ich sie wohl fortgeben,
und eh ich sie in Erde wiege,
sage ich „ Leb wohl, oh du meine Stubenfliege!“


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